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Beklemmung

Ratlos, rastlos.
Ich weis nicht was ich denken soll.
Du bist nicht verantwortlich für das Leben deiner Eltern.
Du musst dich kümmern.
Um dich. Um dein Studium. Um deine Eltern.
Doch wie? 
Knappe 500 km Entfernung. 
Schwer genug von zuhause aus zu ziehen.
Dann die Krankheit. 
Krankenhausaufenthalt. 
Kurzzeitpflege. 
Rollstuhl.
All das hatte ich hinter mir gelassen.
Wollte neu anfangen. Studieren. 
Jetzt bin ich da. 
Oder weg.
Wie auch immer.
Und die Probleme kommen von neuem. 
Das Geld wird knapp. 
Geld bekommen? Von den Eltern?
Die gerade im Pflegeheim sind?
Anrufen geht. Vielleicht.
Aber was dann?
Woher das Geld nehmen?
Wieviel kann ich bekommen?
Wieviel wird nötig sein,
um die Wohnung Rollstuhltauglich zu machen?
Sorgen. Nichts als Sorgen.
 
Bin ich verantwortlich?
Sollte ich mich kümmern?
Aber WIE?
 
Zwischen Angst, Sorge, Verantwortung und Beklemmung.
18.11.15 19:13


Perspektiven


 
"Mach das mal nach." 
 
Gesichtsmuskeln anspannen, sodass die Kopfhaut sich bewegt.
 
"Kann ich nicht."
 
"Ist wie wenn du mit den Ohren wackelst. Versuchs doch mal!"
 
"Geht nicht! Kann ich einfach nicht."
 
"Wenn die Menschen anstatt zu sprechen,
alle mit den Ohren wackeln könnten
und das als Kommunikationsmedium nutzen würden,
dann wärst du hochgradig behindert
und könntest dich mit keinem verständigen."
 
 
 
16.10.15 20:41


Leere

Nichts,

das einen verrückter macht,

als diese Stille.

Die Stille, die bewusst werden lässt,

dass etwas fehlt.

Der Fernsehr bleibt aus, kein Husten in der Nacht.

Kein schlurfiger Schritt im Flur.

Essen.

Doch ein Platz bleibt leer.

Der Hund sieht zur Tür.

Wartet.

Niemand kommt.

Er spitzt die Ohren. Sucht.

Nichts.

Nichts zu hören, zu sehen, zu riechen.

Weil etwas fehlt.

Stille.

Das einzige, das bleibt.

7.10.15 21:05


Veränderungen

Es kostet viel Mut etwas zu ändern.

Es kostet viel Kraft.

Es kostet Leben,

kostet Freude,

kostet Prinzipien,

wenn es einen quält.
7.10.15 21:03


Wandel

Morgens in der Bahn.

"Der vor uns befindliche Streckenabschnitt ist noch durch einen anderen Zug belegt.

Wir setzten unsere Fahrt in kürze fort."

Der Zug rollt langsam vorwärts und als ich das nächste Mal aus dem

Fenster schaue steht dort an die Mauer gesprayt: Anlauf statt Gleitgel

 

In der Schule angekommen

überfliege ich einen Bericht und das einzige,

was vom Text hängen bleibt ist dieses immer wiederkehrende B.H.

 

Kaum Zuhause ruf ich beim Tierarzt an.

Kann dort auch sofort vorbei.

Armer, kleiner Fratz...

 

Freundin ruft an. Die Schuhe sind da.

Direkt vom Tierarzt weiter die Schuhe abholen.

 

Was ich heute noch mache?

Die Schuhe einlaufen und im Schuhkarton meine Ratte begraben.

"Neues kommt, Altes geht."

Wie wahr, wie wahr.

7.10.15 20:59


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